Schon in den frühen Zwanziger Jahren kamen Muslime nach Deutschland, wobei sich vor allem in Berlin ein Zentrum islamischen Lebens herausbildete, das ein Auslöser für kulturelle Innovationen war. Anhand der Aktivitäten der zahlreich entstandenen islamischen Vereine soll die Konstruktion kultureller Nähe oder Ferne und das Durchbrechen kultureller Muster gezeigt werden. Darüber hinaus wird versucht, kontinuierlich den Weg dieser Vereine von der Weimarer Republik in die Nazi-Diktatur nachzuzeichnen. Hierzu wurden zum einen einzelne Periodika, die damals so zahlreich von den Muslimen publiziert wurden, und zum anderen Archivalien aus dem Landesarchiv Berlin und dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam ausgewertet.
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