Trotz vielfältiger Aktivitäten als Herausgeber und Verleger blieb Christel Matthias Schröder innerhalb der deutschen Religionswissenschaft weitgehend unbekannt. Das hat sicherlich damit etwas zu tun, dass ihm die Veröffentlichung eines den nationalsozialistischen Rassengedanken ablehnenden Buches den Einstieg in eine akademische Laufbahn unmöglich machte. Doch auch ohne universitäres Lehramt setzte Schröder seine Arbeiten auf dem Gebiet der Religionswissenschaft fort, soweit ihm sein Beruf als evangelischer Pfarrer Zeit dazu ließ. Nach dem Krieg schloss er sich dem Deutschen Zweig der Internationalen Vereinigung für das Studium der Religionsgeschichte (IASHR) an, in dessen Vorstand er auch eintrat. Schröders wichtigster Beitrag für die Religionswissenschaft ist die Herausgabe der renommierten Buchreihe 'Die Religionen der Menschheit', die einen zentralen Schwerpunkt der religionswissenschaftlichen Forschung in Deutschland bildet.
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