Carsten Koch, "Richard Reitzensteins Beiträge zur Mandäerforschung", in: ZfR 3, 1995, 49-80.

Der Artikel beschäftigt sich mit den religionshistorischen Forschungen Richard Reitzensteins zur mandäischen Religion. Im ersten Teil wird Reitzensteins Biographie und sein religionswissenschaftliches Selbstverständnis behandelt. Der sich daran anschließende Teil beschreibt seinen Religionsbegriff und die sich daraus ergebende Konzeption von religionsgeschichtlicher Methode. Beide beeinflussen seine Forschung entscheidend; ist diese doch darauf ausgerichtet, die Kontinuität allen geistigen Lebens nachzuweisen. Der Hauptteil stellt die für die Mandäerforschung relevanten Arbeiten und Themen Reitzensteins unter den drei Vorstellungskomplexen "Erlösung", "Weltuntergang" und "Heilige Handlung Taufe" vor. Diese Vorstellungskomplexe werden von ihm in bezug auf innere Geschlossenheit, Alter und Ursprung, Wandlung und Wanderung hin untersucht. Der Schlußteil des Beitrages würdigt Reitzenstein als einen Mandäerforscher, der die Forschung zur mandäischen Religion auf vielfältige Weise beeinflußt und sie innovativ vorangebracht hat.

 

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