Eine kurze Religionsgeschichte der Woche kann zeigen, daß der zeitliche Eigenrhythmus von Religionen kein ahistorisches Wesensmerkmal, sondern ein Ergebnis historischer Prozesse wechselseitiger Beeinflussung religiöser und anderer gesellschaftlicher Rhythmen darstellt. Der Artikel behandelt die Entstehung der Woche im römischen und jüdischen Kalender, ihren Umbau zur christlichen Woche und deren Kritik in französischen und russischen Revolutionskalendern. Abschließend wird nach komplexeren als wöchentlichen Rhythmen in der Geschichte des Christentums bis in die Gegenwart (Deutschland) gefragt.
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