Ausgehend von allgemeinen Reflexionen zu religionsgeschichtlichen Funktionen interreligiöser Kritik (etwa im Vergleich zum 'Dialog der Religionen') wird die Auseinandersetzung zwischen dem schottischen Missionar John Wilson (1804-1875) und den Zoroastriern von Bombay untersucht. Analysiert werden historische Voraussetzungen, Argumente und Gegenargumente, Themen und Topoi, hermeneutische und religiöse Implikationen sowie Medien und langfristige strukturelle religionsgeschichtliche Konsequenzen einer Debatte, die in dem Moment eine neue Virulenz erhielt, als die missionarische Kritik und Verkündigung erste Missionserfolge verbuchen konnte.
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