Frank Obergethmann, "Rudolf Ottos 'Religiöser Menschheitsbund' – ein Kapitel interreligiöser Begegnung zwischen den Weltkriegen", in: ZfR 6, 1998, 79-106.

Der "Religiöse Menschheitsbund" wurde in den 20er Jahren von Rudolf Otto als eine interreligiöse Arbeitsgemeinschaft gegründet mit dem Ziel, die Ideale der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens in den internationalen Staatenbeziehungen zur Geltung zu bringen. Dieser Aufsatz soll anhand einer knappen Dokumentation der Geschichte des "Religiösen Menschheitsbundes", die auf zum Teil bislang unveröffentlichtem Quellenmaterial aus dem Rudolf-Otto-Archiv und dem Rudolf-Otto-Nachlaß der Universitätsbibliothek Marburg beruht, die Beweggründe und Ziele Ottos aufzeigen sowie die Wirksamkeit des "Religiösen Menschheitsbundes" in der Zeit zwischen den Weltkriegen einer kritischen Betrachtung unterziehen.

 

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